Hallo liebe Gartenfreunde und Gäste !

Wir begrüßen Sie auf der Homepage

des Kleingartenvereins "Am Nordrand" e.V. Gröditz. 

Die Verantwortlichen, die diese Seiten gestalten, möchten den Kleingärtnern Unterstützung für ihre Tätigkeit im Kleingarten und unseren Gästen einen kleinen Einblick in unser Hobby geben. 

kachelmannwetter.com

Der Herbst lässt grüßen...,


Fotos: W. Hochmuth, R. Petzoldt

Übrigens: Immer noch AKTUELL !

Einige Gedanken zu Wald- und Parkbäumen im Kleingarten:

 

Wenn Vereinsvorstände zielgerichtet gegen die Anpflanzung und den Altbestand von Wald- und Parkbäumen im Kleingarten vorgehen, gibt es von den Kleingärtnern nicht nur zustimmenden Beifall. Oft wird nicht verstanden, warum die geliebte Konifere, die Fichte, der Walnussbaum oder die Korkenzieherweide im Kleingarten nichts zu suchen haben. Die Argumentation vieler Kleingärtner, man hat beobachtet, dass auch in diesen Gehölzen Singvögel nisten und manch schöne, schattige und  blickgeschützte Ecke entstanden ist, ist nur die halbe Wahrheit. Warum also weg mit diesen Gehölzen?

Man sollte dann schon bedenken, dass in einem KLEINGARTEN auch nur solche Gehölze gepflanzt werden sollten, die diesem Charakter des "Kleingartens" auch entsprechen. Wald- und Parkbäume gehören demzufolge auch dorthin, wofür sie gedacht sind, aber nicht in den Kleingarten. Die zu erwartende Wuchshöhe, der enorme Platzbedarf nach wenigen Standjahren sind nur 2 Gründe, andere Gründe sind Bodenversauerung durch Nadel- und Waldlaubbäume, die durch durch Laubfall und Wurzelaussonderungen entstehen. Der Boden wird dann für viele unserer Kulturpflanzen ungeeignet. Auch als Überträger von Krankheiten sind vor allem Nadelgehölze bekannt. Das klassische Beispiel ist hier der Birnengitterrost, der auf Wacholderarten überwintert und dann im Frühjahr unsere Birnenbäume befällt. Leider roden dann viele Gartenbesitzer lieber ihre Birnenbäume, anstatt den Übeltäter zu beseitigen.

Nicht zuletzt sollten Kleingärtner daran denken, dass auch die Beeinträchtigung der Nachbargärten durch überhängende Äste, durch Laubfall usw. keine Einzelfälle sind. Dies sind einige Argumente die nachdenklich stimmen sollen, ob denn die Tuja- Hecke wirklich so notwendig im Kleingarten ist. Im Übrigen war auch schon in der Gartenordnung des VKSK der DDR , sowie in unserer heute gültigen Rahmenkleingartenordnung, die Anpflanzung von Gehölzen (außer Obstbäumen), die von Natur aus größer als 3 m werden, nicht erlaubt. Deshalb geht an der Beseitigung dieser Gehölze kein Weg vorbei. Aber bitte dabei den Naturschutz beachten! Vom 1. März bis 30. September ist die Fällung von Gehölzen und der Heckenschnitt bis ins alte Holz nicht gestattet.

Übrigens kann man eine blickgeschützte Ecke in seinem Garten auch durch die Anpflanzung von blühenden Ziersträuchern , die zudem Insekten und Vögeln einen Lebensraum bieten, erreichen.

In diesem Sinne, denken Sie bitte noch einmal nach, ob in Ihrem Garten Handlungsbedarf in diesem Sinne besteht. Unser Vorstand wird keine

Hau-Ruck-Aktionen von den Gartenfreunden verlangen, aber auch nicht lockerlassen und zielgerichtet an der Problematik dranbleiben. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Vereinsvorstand

 

Weitere Schwerpunkte und Erläuterungen zum Thema "Kleingarten / Kleingartenrecht" finden Sie auch im Button

Nächste Sprechstunde des Vorstandes:

Donnerstag, 14.11., ab 17 Uhr in der Kulti

Ein paar Gedanken:

Liebe Gartenfreunde,

der trockene und wieder ungewöhnlich heiße Sommer ist für dieses Jahr vorbei. Erneute neue  Temperaturrekorde sollten uns langsam nachdenklich

machen..

Noch sind wir hier in unserer Region von großen Unwettern  verschont geblieben, aber wie lange noch! Um uns herum sieht das zum Teil ganz anders aus. Vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, Waldsterben auf Grund langanhaltender Dürre, Borkenkäferplage in großem Ausmaß.

All das macht nachdenklich. Wir werden als Kleingärtner das Weltklima nicht grundsätzlich ändern können, aber wir tragen mit unserer kleingärtnerischen Tätigkeit viel zur Erhaltung der Artenvielfalt in der Natur unserer Region bei. Und damit leisten wir einen kleinen Beitrag für ein Klima, in dem wir selbst, aber vor allem unsere Kinder und Enkel noch leben können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

eine schöne Zeit.

 

Mit Gärtnergruß

Wolfgang Hochmuth